Emden. Mit rund 140 Teilnehmer waren deutlich mehr Personen als erwartet der Einladung zur Veranstaltung „Kick-Off WASh2Emden - innovative und umweltfreundliche Wasserstoffanwendungen im Seehafen Emden“ am 21. Februar nach Emden gefolgt. Damit hat die erste öffentliche Veranstaltung des

Projektes einen enormen Zuspruch erhalten. Landesbeauftragter Franz-Josef Sickelmann gratulierte zum Auftakt des Erfolg versprechenden Projektes und unterstrich die Bedeutung der Thematik insbesondere für die Region Weser-Ems.

Bei dem Projekt WASh2Emden handelt es sich um eine 18-monatige Durchführbarkeitsstudie, in deren Rahmen für den Realbetrieb eines Hafens untersucht werden soll, welche Möglichkeiten bestehen, Wasserstoff aus Überschuss-Windstrom zu erzeugen und Nutzern im Hafen zur Verfügung zu stellen.

Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports und JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft, berichtete wie hervorragend sich dieses zukunftsweisende Vorhaben in eine Reihe von Initiativen von NPorts einfügt. Bei diesen Innovationsprojekten stehen die Energiewende in der Maritimen Wirtschaft und der Klimaschutz in den Häfen im Fokus.

Ziel des Projektes ist die Emissionsreduktion beim landseitigen Hafenbetrieb und in der Logistik sowie bei den im Hafen liegenden Schiffen durch den intelligenten Einsatz CO2-neutraler Technologien. Darunter fällt auch die Analyse und Berechnung der Umstellung eines Hafens auf eine Versorgung aus erneuerbaren Energien auf Basis von Wasserstoff. Da im Umkreis des Emder Hafens die Windenergie dominiert, wird auf diese insbesondere abgezielt.

Auf einer Minimesse stellten die Projektpartner ihre Arbeitspakete und Aufgaben innerhalb des Projektes vor. Diese beinhalten die Bereitstellungsoptionen von „grünem“ Wasserstoff für den Seehafen Emden, potenzielle Wasserstoffverwertung im Seehafen Emden und darüber hinaus sowie die Wasserstoffinfrastruktur und -speicherung.

Koordiniert wird das Projekt von dem Leadpartner Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG. Weitere Projektpartner sind die abh INGENIEUR-TECHNIK GmbH, das DBI-Gastechnologische Institut gGmbH Freiberg, die MARIKO GmbH und die Tyczka Unternehmensgruppe sowie die Kooperationspartner EPAS Ems Ports Agency & Stevedoring Bet. GmbH & Co. KG und die Hochschule Emden / Leer.

Unterstützt wird das Projekt durch das Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die Kick-Off Veranstaltung diente dazu über die Projektinhalte sowie dessen Rahmenbedingungen zu informieren und den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, mit Experten und Projektverantwortlichen über die Herausforderungen und Perspektiven des Einsatzes von Wasserstoff in der maritimen Wirtschaft zu diskutieren.

 

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