Start Up Zentren wird gegenwärtig auch international eine Schlüsselrolle für die Unterstützung junger Unternehmen und eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung zugesprochen. Jetzt wird auch in Emden ein solches Zentrum entstehen und damit wird der bisher noch „weiße Fleck“ auf der niedersächsischen Landkarte verschwinden, wie aus einer Mitteilung des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums hervor geht. Ab 2020 wird das Land den Aufbau und Betrieb des Zentrums, das bei der Zukunft Emden GmbH angesiedelt sein wird, mit 200.000,- Euro unterstützen.

„Der Förderbetrag mag auf den ersten Blick nicht sonderlich beeindrucken“, kommentiert Bernd Bureck, Geschäftsführer der Zukunft Emden GmbH, die Fördermitteilung aus Hannover. „Wir sehen die Entscheidung aber gerade zum jetzigen Zeitpunkt als ganz wichtigen strategischen Impuls für unsere Region.“

Mit den Fördermitteln sollen für besonders aussichtsreiche Existenzgründungsvorhaben bestmögliche Bedingungen für die Entwicklung neuer Produkte oder Geschäftsideen geboten werden. Betreuungs- und Beratungsangebote, Veranstaltungen zur Weiterbildung und Vernetzung sowie flexible Räumlichkeiten werden dazu bereitgestellt. Das Zentrum soll aber ausdrücklich keine Einbahnstraße sein.

Von den darin aufgenommenen Gründern erwartet sich Bureck auch Impulse für die bestehenden Betriebe in der Region, von denen sich künftig einige sicher ganz neu aufstellen müssen. „Wir gehen davon aus, dass wir viele kreative Köpfe nach Emden locken werden, von denen dann die ganze Region profitieren kann.“

Die Attraktivität und überregionale Aufmerksamkeit sollen durch ein klares Profil gesichert werden, mit dem es sich von den anderen sieben Start Up-Zentren in Niedersachsen abhebt, die bisher u.a. in Oldenburg, Osnabrück, Hannover und Braunschweig eingerichtet worden sind. „Das Thema Automotive ist durch Braunschweig schon besetzt. Auch deshalb konzentrieren wir uns auf die Bereiche Maritime Wirtschaft und Logistik, für die wir mit der Hochschule Emden-Leer auch einen ausgewiesenen Kompetenzpartner gewonnen haben.“

Es ist aber nicht nur die Branchenkompetenz, mit der Bureck bei Start-Up’s punkten will. Es geht auch um ganz praktische unternehmerische Expertise und Erfahrung, die vermittelt werden soll. „Ich bin sehr froh, dass ich in Stadt und Region namhafte Einrichtungen und Unternehmen gewinnen konnte, die sich zur Unterstützung und Mitarbeit bereit erklärt haben. So werden uns Vertreter der Firmen: Dirks Group, Flinker Partner, Orgadata, REWOTEC, Supertek, tecNETWORKS und WEMA als erfahrene Mentoren zur Seite stehen.

Besonders dankbar bin ich auch Herrn Dr. Slink von der IHK für Ostfriesland u. Papenburg, Herrn Doden vom Arbeitgeberverband für Ostfriesland u. Papenburg e.V und dem Vorstand der Sparkasse Emden, deren Expertise und Netzwerke für eine erfolgreiche Arbeit von größter Bedeutung sein werden. Auch die Wachstumsregion Ems-Achse e.V., die JadeBay und der Landkreis Aurich haben ihre Unterstützung zugesagt und werden den Start-Ups als Türöffner in die ganze Region zur Seite stehen, wenn sie das Zentrum nach sechs Monaten wieder verlassen müssen. Last but not least hat sich auch die Niedersachsen Ports GmbH zur Mitwirkung bereit erklärt und verstärkt damit die maritime Kompetenz im Netzwerk.“

„Wenn die Landesregierung in der aktuellen Ausschreibungsrunde nur ein neues Start Up-Zentrum aufgenommen hat, dann ist das sicher ganz wesentlich diesem breiten Rückhalt zu verdanken, den wir für unser Konzept gefunden haben“, zeigt sich Bureck dankbar für die Unterstützung.

Gemeinsam mit diesem Netzwerk will er jetzt die inhaltlichen Vorbereitungen treffen, damit das Zentrum seine Arbeit schnellstmöglich aufnehmen kann. Themenschwerpunkte und Innovationsansätze sowie das Organisationskonzept für das Zentrum zeigen die nachfolgenden Abbildungen.

Für weitere Fragen und Informationen steht ihnen Herr Bernd Bureck, Geschäftsführer Zukunft Emden GmbH, gerne zur Verfügung: Mobil: 0171-8189984.