Gerade in der momentanen Situation stehen speziell unsere Unternehmen vor besonders großen Herausforderungen. Die Zukunft Emden GmbH ist selbst davon betroffen und arbeitet daher in ihren vielfältigen Tätigkeitsbereichen und dem Tagesgeschäft den Umständen entsprechend der gegebenen Möglichkeiten. „Das Team der Wirtschaftsförderung übernimmt in der „Corona-Krise“ dabei auch eine Lotsenrolle und arbeitet als Multiplikator für betroffene Unternehmen“, so der zuständige Geschäftsführer der Zukunft Emden GmbH Bernd Bureck. Die Mitarbeiter stehen Unternehmensvertretern für Fragen und Information zu den Förderungen und finanziellen Unterstützungsmaßnahmen zur Seite.

In der Corona Krise sind bis zum jetzigen Zeitpunkt, u.a. rund 80 Anfragen, u.a. aus Gastronomie, Hotel, Praxen, Einzelhandel, Handwerk, Vereine, Dienstleister und Einzelunternehmer eingegangen und sind durch das Antragsverfahren „gelotst“ worden. Die finanziellen Unterstützungsmaßnahmen des Landes und des Bundes waren Schwerpunktthemen, z.B. MW Niedersachsen/N-Bank – die unterstützenden Beratungen wurden in Abgleich und Austausch, u.a. mit städtischen Einrichtungen, des Arbeitgeberverbandes, der Agentur für Arbeit, der IHK, der HWK und der Wachstumsregion Emsachse durchgeführt.

Noch vor den Osterfeiertagen sind weiterhin aus dem, von der „Zukunft Emden“ gemanagten, kommunalen KMU – Förderprogramm rund 50.000 EUR an Fördergeldern an Emder Unternehmen, u.a. aus den Bereichen Hotel- u. Gaststätten, Handwerk, Industriedienstleistung bzw. allgemeinen Dienstleistungen ausgezahlt worden. „Das städtische KMU Förderprogramm ist sehr effektiv und erzeugt einen 10-12 fachen wirtschaftlichen Mehrwert durch die getätigten Investitionen und die mit der Förderung verbundene Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in den Unternehmen, erklärt Bernd Bureck.

Auf der Homepage der Zukunft Emden sind zu den wichtigen Themen der Corona-Pandemie und den Auswirkungen auf die kommunale Wirtschaft Daten, Fakten und auch die aktuellen Förder- und Unterstützungsmaßnahmen zusammengestellt. Auch allgemeine Informationen, aktuelle Sachstände und weitere Hilfsangebote der Stadt Emden sind hier zu finden. „Aus den aktuellen Auswertungen der Zugriffsstatistik konnte gerade zu Beginn dieser Thematik ein verstärkter Zugriff auf diese Bereiche und ein signifikanter Anstieg der allgemeinen Zugriffszahlen festgestellt werden. Das bestätigt die hier getroffenen wichtigen Informationsmaßnahmen zur Kommunikation mit den wichtigen Zielgruppen“, so Geschäftsführer Bernd Bureck.

Aktuell werden mehrere potenzielle Anfragen von Unternehmen für eine Ansiedlung im Zuliefererbereich des Industrie- und Gewerbecampus Frisia (IGC) bearbeitet, davon Unternehmen, die selbst investieren und bauen wollen und auch Unternehmen die vorhandene/neue Hallenflächen mieten wollen. Bernd BureckDies ist ein sehr gutes Zeichen für die vorhandenen Entwicklungspotentiale am Standort Emden und somit zeichnen sich jetzt schon die positiven Auswirkungen der intensiven Arbeit an einem zukunftsfähigen Standortkonzept ab“.

Die Ansiedlung des Logistikers Amazon mit einem Verteilzentrum in Emden geht in die nächste Phase. Die Baustelle ist eingerichtet worden und die vorbereitenden Maßnahmen sind abgeschlossen. Die Bauarbeiten liegen, nach Angaben der Projektleitung, im gesetzten Zeitplan. Im nächsten Schritt wird jetzt damit begonnen die Bodenplatte zu fertigen.

Auch an der geplanten „Innovation-Factory“ im Industrie- und Gewerbecampus Frisia (IGC) und dem dafür notwendigen Businessplan mit einem Betreiberkonzept wird intensiv gearbeitet. - Ein erstes „Upgrade“ erklärt Bernd Bureck, „Wichtige Trends aus der momentanen Situation werden zusätzlich für die Planungen berücksichtigt und werden in das Entwicklungskonzept eingearbeitet. Schwerpunkte sind hier, u.a. die Digitalisierung und funktionale Infrastrukturen für das Gebäude“.

Der Aufbau eines „Kompetenzzentrums Leichtbau“ mit regionalen Unternehmen, dem Kompetenznetzwerk CFK Valley e.V. (Kompetenznetzwerk für carbonfaserverstärkte Kunststoffe), dem Innovationszentrum des Wirtschaftsministeriums Niedersachsens und der Automotive Agentur Niedersachsen geht in die nächste Abstimmungsphase. „Dieser Schritt ist ein weiterer wichtiger Baustein für die zukünftige Standortentwicklung Emdens und für die neue Ausrichtung mit innovativen Schwerpunktthemen“, so Bernd Bureck.

Das neue Start-up Zentrum für Emden „Start-up Port Emden“ ist weiter im Aufbau. Es ist ein Accelerator-Programm für Start-ups mit Ideen aus den Bereichen Logistik und Maritime Wirtschaft. - Accelerator ist eine Institution, die Startups in einem bestimmten Zeitraum durch Coaching zu einer schnellen Entwicklung verhilft und begleitet. „Mit dem „Start-up Port Emden“ sollen speziell Teams angesprochen werden, die noch am Anfang ihrer Idee stehen oder noch Unterstützung unmittelbar nach dem Start benötigen“, informiert Bernd Bureck. Hierzu gibt es erste Informationen und Ansprechpartner auf der Homepage der Zukunft Emden GmbH.

Die Zukunft Emden arbeitet weiterhin intensiv mit weiteren beteiligten Unternehmen an den Ausbauplanungen für neue Komponenten, die im Zuliefererbereich des Industrie- und Gewerbecampus entstehen sollen.

Für ein neues Güterverteilzentrum Emden (GVZ) sind erste Planungsschritte eingeleitet worden. Die Beauftragung und Begleitung einer Vorprüfung werden gemeinsam mit der Stadtverwaltung koordiniert und begleitet.

In einer Kooperation wird für das „Hyperloop“-Projekt der Hochschule Emden-Leer an einer realen „Teststrecke(n)“ im IGC zur weiteren Erforschung und Entwicklung für Anwendungen im Logistikbereichen gearbeitet.

Für Fragen und weitere detaillierte Informationen, können Sie gerne die Geschäftsführung der Zukunft Emden GmbH kontaktieren:

Geschäftsführer Bernd Bureck, Tel.: 04921- 59138-10, Mobil: 0171-818 99 84.

 

Emden, 30.04.2020